Durch den Nationalpark bis nach Phi Phi

Durch den Nationalpark bis nach Phi Phi

Es ging weg von der Ostküste und den schönen Stränden und über mehrere Tage fuhren wir auf einer Hauptstrasse weiter südlich. Dabei waren wir stellenweise nur einen kleinen Fluss von Myanmar entfernt. Um zum Khao Sok Nationalpark zu kommen, gab es mal wieder einen Anstieg, welcher uns so richtig zum schwitzen brachte. Doch die Höhenmeter lohnten sich, denn die Aussicht auf die Hügel war wunderschön und die Abfahrt kühlte uns gleich wieder etwas ab.

Beim Nationalpark gibt es einen grossen See, welcher wie der Vierwaldstädtersee verwinkelt ist. Wir haben uns entschieden, eine Halbtagestour zu buchen und den See mit einem privaten Boot zu erkunden. Es gab einen Stopp bei einer Höhle mit ganz vielen Fledermäusen und einen weiteren Halt, um im angenehmen Wasser mit vielen Fischen schwimmen zu können.

Am nächsten Tag ging es mit dem Velo weiter in Richtung Krabi. Völlig unerwartet sahen wir von einer Brücke, wie sich ein Elefant im Fluss abkühlte. Das war definitiv unser Highlight, was Tierbegegnungen betrifft.

Von Krabi aus konnten wir am nächsten Tag die Fähre zur Insel Phi Phi nehmen. Hier machen wir ein paar Tage Pause und machen die Tauchausbildung. Ich war zuerst nicht interessiert, tauchen zu lernen, habe mich aber doch überreden lassen und ich denke, ich werde es nicht bereuen. Das Wasser ist hier glasklar und wir konnten schon am Strand viele Fische und Meerestiere sehen, doch auch sehr viele Quallen.

Die Insel selbst ist sehr klein und extrem touristisch, insbesondere gibt es auch viele "Party-Touristen" hier. Wir sind froh, haben wir den höheren Preis bezahlt für ein privates Hotelzimmer und uns gegen ein Hostel entschieden.

Wir freuen uns sehr auf die nächsten Tage der Tauchausbildung, bevor es in Richtung Malaysien weitergeht.